Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Frühjahrsauktion 2025. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 110 am 12. April 2025
AUGUSTE XAVIER LEPRINCE
Paris 1799 – 1826 Nizza
Rastender Wanderer mit Stab und Hund in Landschaft. Pinselzeichnung in Braun 1821.
Rechts unten signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Vélin. 7,2 x 7,6 cm. Minimal fleckig. Leprince hat in seiner kurzen Lebenszeit eine beachtliche Anzahl an kleinen Landschaftsimpressionen in flottem Pinselduktus gezeichnet. Mit ligierter („?S“) Sammlermarke in Grau in der linken unteren Ecke. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €
C. LÖFFLER
Deutscher Künstler
Bildnis einer Frau in blauem Kleid mit drei Kindern vor hügeliger Landschaft. Weißgehöhtes, stellenweise gouachiertes Aquarell mit Deckfarben über Bleistift.
Signiert. Auf leichtem Vélin. 25,1 x 32 cm. Leicht gebräunt und schwach fleckig. Verso mit leichten Montierungsresten am Ober- und Unterrand. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
CARL MILLNER, eigentl. HEINRICH KARL PRECKLE
1825 – München – 1895
Herbstliche Landschaft mit zwei Rehen am Teich. Oel auf Leinwand um 1880.
Signiert sowie verso auf dem Spannrahmen auf Klebeetikett in brauner Feder bezeichnet „C… Millner“ (kaum mehr lesbar). 33 x 40 cm. Mit feinen Krakelüren. Idyllische Komposition des für seine Gebirgslandschaften bekannten Künstlers. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 550 €
Schätzpreis: 650 €
JOSEF MUKAROWSKY
Mainz 1851 – 1921 Klatovy
Die Rast. Junge Wanderin und Pfeife rauchender Begleiter vor einer Hütte. Illustrationsvorlage. Tuschfederzeichnung über Bleistift 1898.
Signiert „Mukarovsky“, datiert und ortsbezeichnet „Mnch.“. Verso auf Klebeetikett bezeichnet „Bestimmt in Nr. …“ sowie in der rechten oberen Ecke mit handschriftlicher Nummer „421“ in blauem Farbstift. Auf leichtem chamoisfarbenen Karton. 47,8 x 34,9 cm. Mit leichten Kratzspuren (Korrekturen des Künstlers). Ränder gering fleckig und angestaubt, mit beriebener Eckknickspur und kurzem Einriss. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
CASPAR OBACH
Zürich 1807 – 1868 Stuttgart
Blick auf Korntal. Gesamtansicht von Süden, im Vordergrund ein Feldweg mit Bauern und Spaziergängern. Aquarell.
Verso signiert, ortsbezeichnet und bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 19 x 28 cm. Gering gebräunt, vereinzelt fleckig sowie mit ergänzter Eckfehstelle. Ränder teils wasserrandig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.000 €
Schätzpreis: 1.280 €
ADOLF OBERLÄNDER
Regensburg 1845 – 1923 München
„Studie aus dem Honoratiorenstübchen“. Am Tisch sitzender Frosch mit Zigarettenspitze vor einem Bierkrug. Federzeichnung in Braun 1895.
Signiert, datiert und betitelt sowie mit „15.“ und Pagina „18“ bezeichnet. Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin mit winzigen Heftspuren am linken Rand. 17,8 x 12,3 cm. An drei Rändern gering gebräunt. Ausgeführte Zeichnung aus einem Skizzenbuch, wohl zu einer Illustrationsfolge. Beiliegen: ders., Die Versuchung des hl. Antonius (signierte Bleistiftzeichnung, verso geschwärzt, auf leichtem Vélin. 19,7 x 17,6 cm) – Giraffe und Mann mit Krücken (Tuschfederzeichnung auf Vélin. 7,8 x 6,6 cm. Slg. R. Jung, Freiburg/Brsg.; Lugt 3791) – In Hosenboden beißender Löwe (signierte Heliogravure nach einer Zeichnung von 1893 auf faserigem Japanbütten aus der Mappe „Zehn Federzeichnungen“. 25,6 x 33,1 cm). Teils mit winzigen Randläsuren bzw. verso mit Montierungsresten. Sammlung Prof. Dr. Mladen Rupec, Marburg („MHR“ ligiert; nicht bei Lugt). [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 240 €
JACOBUS HERMANUS OTTERBEEK
1839 – Den Haag – 1902
Soldat mit Weinkelch, im Hintergrund eine Hellebarde und eine Trommel. Oel auf Holz.
Rechts unten signiert. 26 x 19 cm. Mit leichten Retuschen und feinen Krakelüren. Ränder etwas berieben. Gerahmt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €
FRIEDRICH OVERBECK
Lübeck 1789 – 1869 Rom
Kopf eines Mönches. Weißgehöhte Zeichnung in schwarzer Kreide.
B. Heise, Friedrich Overbeck. Künstler des Lukasbundes (Ausst.-Kat. Winterberg), Heidelberg 2009, Nr. 12. –
Verso von fremder Hand alt bezeichnet „Friedrich Overbeck“. Auf bräunlichem faserigem Bütten. 22,7 x 18,4 cm. Stellenweise mit leichten Bereibungen und besonders im Bereich des Halses verwischt. Mit leichten Knickspuren. Frau Dr. Heise schreibt in o.g. Ausstellungskatalog zu dieser Studie: „… Der Künstler hat sein Augenmerk ganz auf den Gesichtsausdruck gelegt und das Gewand eher flüchtig behandelt. Die Darstellung ist ganz im Stil der italienischen Hochrenaissance aufgefasst… Die Zeichnung ist sorgfältig im Kopfbereich durchgearbeitet, in der Kontur des Gesichtes sind vorsichtige Korrekturen sichtbar“. Sammlung Prinz Johann Georg, Herzog von Sachsen (Lugt 1162c) mit Inventarnummer „S. I No. 30047“. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 7.000 €
Schätzpreis: 9.500 €
FRIEDRICH OVERBECK
Lübeck 1789 – 1869 Rom
Petri Kniefall vor Christus. Bleistiftzeichnung um 1840.
B. Heise, Friedrich Overbeck. Künstler des Lukasbundes (Ausst.-Kat. Winterberg), Heidelberg 2009, Nr. 5. –
Auf bräunlichem Vélin. 15,2 x 20 cm. Äußere Ränder gebräunt. Frau Dr. Heise schreibt in o.g. Ausstellungskatalog zu diesem Blatt: „Overbeck hat sich seit dem Ende der 30er Jahre bis in die letzte Schaffenszeit intensiv mit dem Thema der Berufung der Jünger auseinandergesetzt… Die Berufung des Petrus nimmt eine zentrale Stellung in den Kartons zur Freskierung der Kathedrale von Djakovo ein….“. Provenienz: Sammlung Prinz Johann Georg, Herzog von Sachsen (Lugt 1162 c) mit der Inventarnummer „S. I. No. 40407“. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.500 €
CARL GOTTFRIED PFANNSCHMIDT
Mühlhausen/Thüringen 1819 – 1887 Berlin
Grablegung Christi, daneben rechts und links je ein Engel mit den Gnadenmitteln Gesetzestafel mit den 10 Geboten bzw. Evangelium in den Händen. Darstellung mit Rundbogenabschluss bzw. Zwickelillustrationen. Nicht vollständig ausgeführtes und stellenweise gold- und weißgehöhtes Aquarell mit Tuschfeder 1876.
Vgl. Boetticher II, 179-181 (Aquarelle) und I, 68 -74 (in Mosaik ausgeführte Gemälde). –
Signiert und datiert. Verso auf Rückwand in brauner Feder bezeichnet „Gesetz Grablegung Christi Evangelium/ nach den Gemälden in Mosaik ausgeführt für das Kraussche Erbbegräbnis…“. Auf bräunlichem Vélin. 11 x 42 cm (Darstellung; Blatt: 17,4 x 43,5 cm). Mit kleinen Randbeschädigungen unter Blende montiert, vereinzelt fleckig und schwach angestaubt. Pfannschmidt erhielt seiner Ausbildung in Berlin bei dem Landschaftsmaler K. E. Biermann und arbeitete 1841-43 mit P. von Cornelius zusammen. Nach Studienreisen kehrte er nach Berlin zurück. Er wandte sich christlichen und biblischen Themen zu und wirkte bevorzugt an der Ausschmückung evangelischer Kirchen mit. Die vorliegende Zeichnung steht in Zusammenhang mit den Mosaiken des Grabes der Familie Krause auf dem Dreifaltigkeitskirchhof (II) in Berlin-Kreuzberg, die nach seinen Entwürfen gefertigt wurden. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 900 €
HERMANN PHILIPS
Aachen 1844 – 1927 München
Frühlingsbotin. Mädchen mit Blumenkorb im winterlichen Wald. Aquarell mit Tuschfeder.
Mit der Stempelsignatur am breiten Unterrand. Auf chamoisfarbenen Vélin. 16,9 x 11,3 cm (Passepartoutausschnitt; Blatt: 20,5 x 11,7 cm). Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Breiter Unterrand schwach fleckig und mit bräunlichen Papierresten unterhalb des Stempels. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €
AUGUSTE RENOIR
Limoges 1841 – 1919 Cagnes bei Nizza
Gabrielle à la Rose. Farblithographie nach dem gleichnamigen, 1911 entstandenen Gemälde Renoirs (Musée d’Orsay, Paris, Inv.-Nr. RF 2491), um 1975.
Expl. 152/250. Mit der Stempelsignatur. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin d’Arches. 48,3 x 40,5 cm. Ränder schwach farbfleckig. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
FELICIEN ROPS
Namur 1833 – 1898 Essonnes
Juillet. Kaltnadelradierung mit zartem Plattenton.
Exteens 379, III. Ramiro 153. Mascha 677. –
Abdruck der zweiten Auflage. Monogrammiert sowie von fremder Hand betitelt. Auf chamoisfarbenem Simili-Japan. 16 x 25,1 cm. Breiter Rand gering fleckig sowie verso mit leichten Kleberesten am Oberrand. Sammlung Goedeckemeyer (nicht bei Lugt). Beiliegt: Diaboli virtus in lombis. Klischeedruck nach einer Zeichnung von Rops, aus Eugène Demolder, „Etude Patronymique“, Paris 1894. (Aus E. 1178. R. 667. M. 291). Mit dem Namenszug, Titel und Bezeichnung „(St. Augustin)“ in der Darstellung. Auf chamoisfarbenem Bütten. 16,8 x 9 cm (Darst.). Sammlung Dr. Heinrich Stinnes (Lugt 1276a). [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €
LUIGI ROSSINI
Ravenna 1790 – 1857 Rom
Veduta dell’Arco di Settimio Severo. Blick auf den Triumphbogen des Septimius Severus auf dem Forum Romanum. Radierung aus der Folge „Le Antichità Romane…“ 1820-22.
Aus Nagler 5. –
Mit dem Namenszug und Titel in der Platte. Auf chamoisfarbenem Vélin. 46,5 x 65 cm. Unter Passepartoutblende montiert. Etwas stockfleckig und gebräunt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 240 €
LEOPOLD ROTTMANN
Heidelberg 1812 – 1881 München
Tiroler Berge Gimpelspitz und Rot-Flüh bei Tannheim. Aquarell.
Signiert sowie in der Darstellung ortsbezeichnet. Verso auf der Unterlage von fremder Hand numeriert „No. 5“ und bezeichnet. Auf Vélin, alt auf leichten Karton aufgezogen. 8,5 x 18,7 cm. Minimal gebräunt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 320 €
ADOLF SCHILL
Stuttgart 1848 – 1911 Düsseldorf
Kreuzgang in Ravello an der amalfitanischen Küste. Aquarell um 1875.
Signiert und ortsbezeichnet „Ravello“. Auf strukturiertem Vélin. 37,5 x 25,9 cm. Mit Nadelspuren in den Ecken. Aufgezogen. Adolf Schill studierte 1864-70 an der Technischen Hochschule in Stuttgart und erwarb anschließend beim Bau des Wiener Ringtheaters weitere Erfahrungen im Architekturfach. Im Anschluss begab er sich auf eine zweijährige, erste Studienreise nach Italien. Schill wurde als Künstler besonders durch Aquarelle bekannt, mit denen er – zumeist durch architektonische Eindrücke Italiens beeinflusst – wunderbare, stimmungsvolle Arbeiten schuf. Vortrefflich gelungene Lichtführung und Atmosphäre in vorliegendem Aquarell. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 950 €
FRIEDRICH FERDINAND SCHMALZIGAUG
Friedrichshafen/Bodensee 1847 – 1902 München
Schäfer mit ruhender Herde im Gebirge. Oel auf Leinwand.
Signiert (rechts unten; kaum noch sichtbar). 43 x 71,5 cm. Mit feinen Krakelüren und wenigen winzigen Farbabsplitterungen. Schmalzigaug studierte an der Münchner Akademie bei C. T. von Piloty, schloss sich aber der Auffassung der schwäbischen Tiermaler in der Art von Fr. Voltz und A. Braith an. Sein bevorzugtes Sujet waren Schafe, oft mit humoristischen Anklängen. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
JOHANN CHRISTIAN SCHOELLER
Rappoltsweiler/Elsaß 1782 – 1851 Wien
Der Müller und sein Kind – Die Ruinen von Rodenstein… – Die steinerne Jungfrau – Julerl die Putzmacherinn – Die Krone von Cypern – Der Spiegel des Jupiters – Die Maske – Das Haus der Temperamente (J. Nestroy, als norddeutscher Student) – Der Unbedeutende (W. Scholz als Puffmann und J. Nestroy als Peter Span). Szenen aus in Wien aufgeführten Theaterstücken. 9 Bll. altkolorierte Kupferstiche u.a. von A. Geiger nach Schoeller, 1. Hälfte 19. Jhdt.
Vgl. Theatermuseum, Wien, mit Inv.-Nr. GS_GPM8561 bzw. GS_GSM10881 (Bll. 8 und 9). –
Meist mit den Namenszügen der Künstler, Titel und Bezeichnungen in der Platte. Auf versch. Papieren. 11 x 13,5 bis ca. 18 x 25 cm (meist Darstellungen). Teils gering gebräunt und stockfleckig sowie mit kleinen Randläsuren. Vereinzelt unter stellenweisem Verlust des Plattenrandes beschnitten sowie verso mit Klebespuren. 2 Bll. mit geglätteter Faltung und Bl. 9 mit hinterlegtem Einriss. Erschienen in „Wiener Theater, Wiener Leben, Wiener Moden in der Bilderfolgen Adolf Bäuerles“ bzw. Illustration zur Buchausgabe von 1849 (Bl. 9). Beiliegt: L. E. Petrovits, Das neue Hofopernhaus in Wien. Zuschauerraum und Bühne. Holzstich (doppelseitig) nach Petrovits 1862. Mit dem Namenszug in der Darstellung sowie typograpisch bezeichnet. Verso mit typographischem Text. Auf leichten bräunlichem Vélin. 31,2 x 49,5 cm. Gebräunt und mit vereinzelten Beschädigungen. Verso mit Kleberesten. Erschienen in „Über Land und Meer. Allgemeine Illustrierte Zeitung“, 1862. Provenienz: Dr. O. G. Bauer, München. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €
FRANZISKA SCHÖPFER – zugeschrieben
Mannheim 1763 – 1836 München
Brustbildnis des Polizeichirurgen Dr. Wolfgang Senger. Miniaturporträt. Darstellung im Oval. Gouache um 1834.
Verso in Bleistift bezeichnet „Franciska Schöpfer / 1834“ und in brauner Feder „Portrait des Wolfg Senger Polizeichirurg / franz. Chirurg major.“. Auf leichtem Karton. 8,5 x 6,5 cm. Schwach fleckig sowie mit winzigen Bereibungen an den Rändern. Franziska Schöpfer, die mit Angelika Kauffmann befreundet war, übersiedelte 1800 nach München. Der Dargestellte war als Chirurg tätig bei der Polizeidirektion München (Hof und Staats Handbuch des Königreichs Baiern 1824, S. 249). Unter Glas gerahmt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 520 €
PETER CONRAD SCHREIBER
Fürth 1816 – 1894 Nürnberg
Blick auf das Castel dell’Ovo bei Neapel, im Hintergrund der Vesuv. Gouache 1872.
Signiert „C. Schreiber“und datiert. Auf strukturiertem Vélin. 55,5 x 45,2 cm. Oberrand mit ca. 1,8 cm langem hinterlegtem Einriss. Mit wenigen winzigen Bereibungen. Ränder mit Gewebeband hinterlegt. Schreiber war 1835/36 Schüler von C. Blechen in Berlin und gehörte gleichzeitig dem privaten Schülerkreis von J. W. Schirmer an. Ab Herbst 1837 studierte er in München, wo er besonders beeindruckt von den Werken C. Rottmanns war. 1840 hielt sich Schreiber länger in Italien auf und gehörte dort der deutschen Künstlerkolonie an. Sein überwiegend in Gouachemalerei ausgeführtes Werk ist geprägt durch die Sehnsucht nach der Erhabenheit der Natur. Die vorliegende Arbeit zeigt in differenzierter Farbwahl und in atmosphärischer Dichte den Blick von einem erhöhten Standpunkt aus auf die Festung und die massive Felskuppe in der Ferne. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €