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Von Winterberg|Kunst

Umschlag zu Auktionskatalog 110

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Frühjahrsauktion 2025. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 110 am 12. April 2025

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Einträge: 686
Seite 7 von 35

121

PETER CONRAD SCHREIBER

Fürth 1816 – 1894 Nürnberg

„Die Cascatellen von Tivoli / … Villa Mecenate & Villa d’Este“. Gouache.

Signiert „C. Schreiber“ sowie verso von fremder Hand in Bleistift betitelt. Auf strukturiertem Vélin. 59 x 46 cm. Mit vereinzelten schwachen Bereibungen. Ränder mit Gewebeband hinterlegt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €

122

KARL SCHWENINGER DER JÜNGERE

1854 – Wien – 1903/13

Liegender weiblicher Akt mit Perlenschmuck. Goldgehöhte lavierte Bleistiftzeichnung auf weißem Marmor.

Rechts unten signiert „Schweninger“ sowie verso signiert „Carl Schweninger“. 8,5 x 24,5 cm. Gering fleckig. Der aus der Wiener Künstlerfamilie stammende Schweninger lernte zunächst bei seinem (gleichnamigen) Vater, bevor er an der Wiener Akademie der Künste Malerei und zu einem späteren Zeitpunkt an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte. Fein ausgeführte, nuancenreiche Zeichnung, bei dem der weiße Marmor als Bildträger das Inkarnat des odaliskenhaft anmutenden Frauenkörpers unterstreicht. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €

123

WILHELM VON SCHWIND

Wien 1862 – 1945 Innsbruck

Weibliche Aktstudien (6). Konvolut von 6 Bll. teils weißgehöhte und/bzw. gewischte Zeichnungen (davon 1 mit Kopfstudie) in bräunlicher, schwarzer Kreide bzw. Bleistift, 1905/06.

Sämtlich datiert. Auf grünlichem Bütten P L Bas-Bütten (3), chamoisfarbenem Bütten (1) bzw. kräftigem Vélin. 47 x 30,5 bis 47,8 x 35,5 cm. 2 Bll. am linken Rand etwas angestaubt. Vereinzelt mit nur winzigen Randäsuren. Sämtlich mit Nadelspuren in den Ecken. Meist gering unfrisch. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €

124

WILHELM VON SCHWIND

Wien 1862 – 1945 Innsbruck

Lesendes Kind – „Modellpause“ – Studienblatt mit Jünglingsakten und Details – Liegende Akte – Weiblicher Akt mit skizziertem Kopf. Konvolut von 5 Bll. Zeichnungen in brauner, schwarzer Kreide (teils gewischt) bzw. Rötel, 1905/06.

Bl. 1 signiert, Bl. 2 betitelt sowie sämtlich datiert. Auf chamoisfarbenem Bütten (2) bzw. kräftigem Vélin. 30,5 x 47,8 bis 48 x 35,7 cm. 2 Bll. am rechten Rand etwas angestaubt. Vereinzelt mit meist nur winzigen (Bl. 1 größeren hinterlegten) Läsuren. Sämtlich mit Nadelspuren in den Ecken. Vereinzelt gering unfrisch. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

125

OTTO SPECKTER

1807 – Hamburg – 1871

Die Sternlein. Zwei Putti mit Buch auf einer Wolke, von Sternen umgeben. In Zartbraun lavierte Bleistiftzeichnung.

Monogrammiert „OS“ (ligiert). Auf leichtem Vélin. 6,5 x 8,3 cm. Mit schwachen Knickspuren sowie verso in den Ecken leichte Klebereste. Illustration für ein Kinderbuch. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

126

EMANUEL STEINER

1778 – Winterthur – 1831

Arkadische Landschaft mit Badenden an einem Flußufer. Tuschfederzeichnung.

Auf „C & I Honig“-Bütten mit Wasserzeichen „Bekröntes Wappen mit Fleur de Lys“. 37,9 x 50,2 cm. Mit durchscheinenden Kleberesten in den Ecken verso. Steiner war Schüler von J. R. Schellenberg in Winterthur und ab 1795 von A. Graff und von A. Zingg in Dresden. 1801 trat er zusammen mit Graffs Sohn Carl Anton eine Studienreise über die Schweiz nach Neapel und Rom an, später hielt er sich in Paris auf. Nach seiner Rückkehr lernte er in Zürich im Umfeld von S. Gessner vermutlich C. W. Kolbe den Älteren kennen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 650 €
Schätzpreis: 780 €

127

EMANUEL STEINER

1778 – Winterthur – 1831

Landschaft mit knorrigen Eichen und Bauernpaar auf einem Weg. Tuschfederzeichnung.

Auf „C & I Honig“-Bütten mit Wasserzeichen „Bekröntes Wappen mit Fleur de Lys“. 38 x 50 cm. Hauptsächlich am Oberrand schwach fleckig. Mit durchscheinenden Kleberesten in den Ecken verso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 650 €
Schätzpreis: 780 €

128

JULIUS STEINKOPF

1815/16 – Stuttgart – 1892

Blick von einer Anhöhe auf Florenz. In Braun lavierte Federzeichnung in Schwarzbraun über Bleistift aus einem Skizzenbuch 1844.

Datiert „12…1844“, ortsbezeichnet „Firenze (M. Oliveto)“ sowie am Oberrand mit Bezeichnungen der dargestellten Kirchen. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin mit Heftspuren am linken Rand. 21,7 x 30,2 cm. Gering angestaubt und vereinzelt fleckig, Obere rechte Ecke mit durchscheinendem Kleberest verso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €

129

JULIUS STEINKOPF

1815/16 – Stuttgart – 1892

Baumbestandene Landschaft in Umbrien, in der Ferne die auf einer Anhöhe gelegene Stadt Todi. In Braun lavierte Federzeichnung in Schwarzbraun über Bleistift aus einem Skizzenbuch 1844.

Datiert „20 6 1844“ sowie bezeichnet „Todi/fuori della porta di Perugia“ und „Monte Castelli“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin mit Heftspuren am linken Rand. 21,7 x 30,2 cm. Gering angestaubt und vereinzelt fleckig. Obere Ecken mit durchscheinenden Kleberesten verso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 580 €

130

FRANZ SERAPH STIRNBRAND – zugeschrieben

Kroatien um 1788 – 1882 Stuttgart

Auf einem roten Kissen sitzendes Kind in Spitzenhemdchen, in der Hand eine Rose haltend. Oel auf Leinwand.
Nicht bei Emele . –

75 x 62,5 cm. Doubliert. Mit feinen Krakelüren und durch die Rahmung verso entstandenen Druckspuren. Detailgetreues und besonders in Kleidung und Inkarnat in feinem Pinselduktus ausgeführtes Portrait eines Kleinkindes. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.100 €
Schätzpreis: 1.400 €

131

FRANZ VON STUCK

Tettenweis bei Passau 1863 – 1928 München

Lucifer – Forellenweiher. 2 Bll. Kaltnadelradierungen nach seinen um 1890 entstandenen Gemälden, um 1890/91.
Hardtwig 43 und 44. –

Beide signiert sowie mit dem Namenszug und Bl. 2 mit dem Titel in der Platte. Auf aufgewalztem chamoisfarbenem China bzw. chamoisfarbenem Bütten. 23,8 x 21,2 und 28 x 23 cm. Beide an den breiten Rändern gering fleckig, Bl. 1 gering angestaubt, mit kurzen Einrissen und leichten Randknickspuren. Klare kräftige Abdrucke. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 300 €

132

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Schlafendes Mädchen – Knabenköpfchen. 2 Bll. Bleistiftzeichnungen.

Beide signiert. Auf graugrünem bzw. chamoisfarbenem Vélin, Bl. 2 mit Heftspuren am linken Rand. 21,5 x 24,2 und 26 x 30 cm. Bl. 1 mit vereinzelten Knickspuren und Bl. 2 vereinzelt fleckig und mit kleinen Randläsuren. [bg]

Schlafendes Mädchen

Knabenköpfchen

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

133

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Sägemühle (Falkau) – Wolkenheer II (mit sieben Personen) – Die alte Katze I – Schnitter Tod. Konvolut von 4 Bll. Radierungen 1898 – 1919.
Beringer 26, III; 112, II (von III); 144, II und 236, IV. –

Sämtlich signiert sowie mit dem Monogramm und teils mit Datum und Bezeichnungen in der Platte. Auf versch. Papieren. 9,1 x 14,2 bis 19,5 x 24,5 cm. Meist gering angestaubt und teils Ränder mit schwachen Knickspuren bzw. bestoßen. Bl. 2 im Passepartoutausschnitt schwach gebräunt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

134

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Meine Mutter 88 Jahr alt. Bildnis der Künstlermutter in ornamentaler Umrahmung mit Blumen geschmückter Predella. Tachographie 1892.
Beringer Griffelkunst 11. –

Eines von vermutlich 10-20 Expl. Mit dem Monogramm und Datum „27.5.92“ und Bezeichnung „Meine Mutter 88 Jahr alt, auf Stein gezeichnet im Mai 1892“ bzw. „Druck mit Tachographie… Nr. 5“ in der Darstellung. Auf kräftigem ockerfarbenem Vélin. 47,5 x 37 cm. Gering angestaubt. Ränder stellenweise schwach fleckig und gering bestoßen. Thoma war im Bereich der Graphik sehr produktiv. Seit seinem künstlerischen Durchbruch 1890 erforschte er mit Anfang 50 neue Techniken wie die Tachographie, ein neues, zur eigenhändigen Vervielfältigung von Zeichnungen auf Stein genutztes Verfahren, oder die Algraphie, ein „lithographisches“ Druckverfahren, das mit Aluminiumplatten statt mit zerbrechlichen Drucksteinen arbeitet. Thoma vewendete damals den sog. Tachographen, bei dem die Farbe zunächst auf einen lithographischen Druckträger, von diesem auf eine elastische Zwischenplatte überdruckt, die dann zum Bedrucken des Papiers genutzt wurde. Thoma schuf innerhalb von 2 Jahren ca. 32 Tachographien, jeweils in einer Auflage von ca. 10-20 Expl.,wovon er 2-3 eigenhändig kolorierte. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €

135

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Frauenporträt (M. L.-R.). Brustbildnis Maria La Roche, erste Meisterschülerin Thomas. Aquarellierte Tachographie 1895.
Vgl. Beringer Griffelkunst 57 (dort Lithographie von 1895 mit gleichem Vordergrundmotiv, jedoch mit Burghof im Hintergrund). Lithographien von Hans Thoma aus der Sammlung Julius Schwoerer. Kat. Städtische Kunstausstellung Lörrach, Villa Aichele, 1983, Nr. 27. –

Mit dem Monogramm und Datum in der Darstellung. Verso nochmals mit gleicher Tachographie in Schwarz, jedoch schwacher Abdruck. Auf kräftigem, bläulichem Vélin. 43 x 37 cm (linke Einfassungslinie fehlt). Gering gebräunt. Ränder etwas bestoßen. Bei der in o.g. Katalogtext genannten Graphik handelt es sich um eine handsignierte Tachographie auf hellbraunem Glanzpapier: „In der Sammlung Schwoerer findet sich auch ein zweiter Abdruck dieses Blattes auf blauem Karton, der von der Hand Thomas die Bezeichnung „tachographischer Druck“ trägt… Das Bildnis mit der Perlenkette bei Beringer entspricht genau der Tachographie, hinzugefügt ist aber ein landschaftlicher Hintergrund. Bei den von Beringer genannten Blättern [Ber. Gr. 55-57, jeweils Darstellung von Maria La Roche in Varianten] könnte es ich auch um von Thoma übermalte Blätter handeln“. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 480 €

136

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Der Traum – Walküren – Winterweben (Schneeflocken). 3 Bll. Farbalgraphien (davon Bl. 2 über bräunlicher Tonplatte) 1897 – 1903.
Beringer Griffelkunst 95, 103 und 125. –

Sämtlich signiert sowie mit dem Monogramm, teils mit dem Datum und Bl. 1 mit der Bezeichnung „Algraphie“ in der Platte. Bl. 2 verso mit dem Stempel der Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe mit der handschriftlichen Bezeichnung „…37“. Auf versch. Papieren. 49 x 35,5 bis 49,5 x 36,5 cm. Sämtlich gering gebräunt und angestaubt. Breite Ränder mit kleinen Läsuren (Bl. 1 mit Fehstellen und Knickspuren; Bl. 2 gering fleckig und obere linke Ecke wasserrandig; Bl. 3 bestoßen). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

137

HANS THOMA

Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe

Cella Thoma II. Bildnis der Künstlergattin. Algraphie 1902.
Beringer Griffelkunst 119. –

Signiert und mit persönlicher Widmung „Frau Olga Conz zur Erinnerung“ (Gattin des Künstlers Walter Conz) sowie mit dem Monogramm, Datum und Bezeichnung „Bild vom Sommer 1894 in Oberursel“ in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 37,7 x 46,8 cm. Oberrand mit wenigen schwachen Knickspuren. 1894 portraitierte Thoma seine Frau mit einem Feldblumenstrauß vor einem Kastanienwäldchen in Oberursel. Nur sieben Jahre später, im Jahr 1901, starb Cella Thoma an den Folgen einer Blinddarmentzündung, sodass diese Algraphie als Erinnerungsblatt zu verstehen ist. Sehr selten. Beiliegt: ders., Sommerabend an der Nidda.Farbalgraphie 1897. (Ber. Gr. 97). Signiert sowie mit dem Monogramm und Datum in der Platte. Auf bräunlichem Kupferdruckkarton. 25 x 48,1 cm. Breite Ränder etwas bestoßen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €

138

OTTO UBBELOHDE

Marburg/Lahn 1867 – 1922 Goßfelden bei Marburg

Ex Libris Adolf Fischer. Radierung in Schwarzbraun mit Plattenton 1909.
Graepler 113. –

Signiert und datiert sowie am Unterrand in Bleistift vom Drucker mit „N°. 17 von der unverstählten Platte“ bezeichnet. Mit dem Titel und Bezeichnung „Panta rhei“ (in griechischer Schrift in der Darst.) in der Platte. Auf chamoisfarbenem Japan. 18,8 x 9,8 cm. Hauptsächlich an den sehr breiten Rändern (meist nur schwach) stockfleckig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

139

CARLE VERNET, eigentl. ANTOINE CHARLES HORACE VERNET

Bordeaux 1758 – 1836 Paris

Dogs dancing – La danse des chiens. Farbaquatintaradierung von Ch. F. G. Levachez nach Vernet um 1810/20.
Dayot 64, II. –

Mit den Namenszügen der Künstler, Titel und Verlegeradresse in der Platte. Auf Vélin. 45,5 x 65,8 cm (Blatt). An 3 Seiten bis zum Plattenrand beschnitten bzw. Unterrand mit kleinem Rändchen. Ränder teils mit Spuren alter Montierung verso. Etwas gebräunt und fleckig. An 3 Seiten mit winzigem Nadellöchlein. Aufwendig und detailreich inszenierte Genreszene. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.200 €
Schätzpreis: 2.500 €

140

HANS RICHARD VON VOLKMANN

1860 – Halle an der Saale – 1927

Rastender Bauer mit Ochsengespann. Oel auf Leinwand 1885.

Signiert sowie zweifach datiert „VIII 1885“ bzw. „Aug. 85“. 33 x 51 cm. Volkmann studierte ab 1880 an der Düsseldorfer Akademie. Nach seinem Militärjahr in Paderborn kehrte er 1884 an die Akademie zurück. Im Frühsommer 1885 wechselte er in die Malklasse E. von Gebhard, hielt sich aber von August bis September in Willingshausen auf. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 480 €

Einträge: 686
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