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Von Winterberg|Kunst

Umschlag zu Auktionskatalog 110

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere Frühjahrsauktion 2025. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 110 am 12. April 2025

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Einträge: 686
Seite 4 von 35

61

MATHILDE BURGHARD

Hannover 1853 – war tätig in Düsseldorf

Stilleben mit Rosen, Trauben, Apfel und Weinblättern. Oel auf Leinwand um 1913.

Signiert. 50 x 34,5 cm. Mit leichten Retuschen. Burghard war von Beginn an Mitglied des 1911 gegründeten Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen e.V. Laut Online-Künstlerlexikon „Artists of the World“ (AOW) verliert sich ihre Spur 1913 (letzte Erwähnung). Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

62

NICOLAS-MARIE-JOSEPH CHAPUY

1790 – Paris – 1858

Prag: Blick auf die Karlsbrücke mit dem Altstädter Brückenturm, im Hintergrund der Hradschin und der St. Veits-Dom. Weißgehöhte, in Braun lavierte Bleistiftzeichnung 1850.

Signiert und datiert. Auf leichtem bräunlichem Karton. 29,4 x 41 cm. Insbesonders bei dem Brückenturm als auch bei dem Denkmal Karls IV. im rechten Vordergrund detailreich ausgeführte Zeichnung, die Chapuys Liebe zur Architektur widerspiegelt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €

63

FREDERIC SAMUEL CORDEY

Paris 1854 – 1911 Eragny-sur-Oise

Sur la Rive du Fleuve. Angler an der Biegung des Flusses Oise bei Eragny. Oel auf Leinwand 1901.
Rudolf Lepke’s Kunst-Auktionshaus, Auktion 1943, 1925, Nr. 73 (dort betitelt „Am Seineufer“). –

Signiert und datiert. Verso auf dem Rahmen auf (Sammler/Auktions-?) Klebeetikett in brauner Feder bezeichnet „No 55/… Oise/ á Eragny…“ sowie mit mehreren Nummerierungen. 56,5 x 73 cm. Cordey wandte sich nach seiner Ausbildung an der Ecole des Beaux-Arts in Paris dem Impressionismus zu und zählte u.a. C. Pissaro, A. Guillaumin, A. Sisley und A. Renoir zu seinen Freunden. Provenienz: Sammlung Georges Viau, Paris (https://georgeviau.fr/collection/sur-les-rives-du-fleuve/; dort Angabe „N°73 de la vente du 17 novembre 1925 à Berlin“). Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 980 €

64

ADOLF FISCHER-GURIG, eigentl. FISCHER

Obergurig/Bautzen 1860 – 1918 Dresden

„Wochenmarkt an der Petrikirche in Bautzen“. Stellenweise weiß gehöhte Blei- und Farbstiftzeichnung 1912.

Signiert, datiert „31.7.12“ und betitelt. Auf chamoisfarbenem Vélin. 19,7 x 23 cm (Passepartoutausschnitt). Unter Passepartout montiert. Schwach gebräunt und vereinzelt fleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 160 €

65

ERNST GRÜNENWALD

1858 – München – 1885

Hütte unter römischem Bogen. Aquarell mit Bleistift um 1880.

Verso mit dem Stempel „Ernst Grünenwald / … / Aus dem Nachlass von /Jakob Grünenwald“ sowie mit Bleistiftnotizen. Auf festem, strukturiertem chamoisfarbenem Vélin. 53,3 x 39 cm. Linke obere Ecke mit leichter Knickspur. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 480 €

66

CONSTANTIN GUYS

Vlissingen 1805 – 1892 Paris

Im Gespräch. Lavierte Tuschpinsel- und -federzeichnung in Grau.
Kornfeld und Klipstein, Bern, Auktion 121 vom 10. 6.1966, Kat.-Nr. 275. –

Auf leichtem Vélin. 16 x 11,5 cm. An den oberen Ecken aufgezogen. Stellenweise schwach fleckig. Untere Ecken mit leichten Knick- und durchscheinenden Klebespuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

67

KARL ADAM HEINISCH

Neustadt/Oberschlesien 1847 – 1923 München

Gehöft in den Voralpen. Weißgehöhtes Aquarell.

Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem, strukturiertem Vélin. 17,5 x 27,7 cm. Ränder hauptsächlich in den Ecken etwas berieben. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 580 €

68

HERMANN HERDTLE DER ÄLTERE

1819 – Stuttgart – 1889

Junge Mutter in der Tracht der Albaner Berge, vor einer Marienstatue im Wald betend. Stellenweise in Deckweiß gehöhtes Aquarell mit Tuschfederzeichnung.

Signiert und undeutlich datiert. Verso von fremder Hand in Bleistift bezeichnet „Aus der Umgebung von Castelgandolfo bei Albano“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 36 x 30,2 cm. Gering angestaubt. Ränder verso mit Kleberesten und -spuren. Herdtle studierte an der Kunstschule in Stuttgart bei G. F. Steinkopf und unternahm Studienreisen nach Italien, Frankreich, Belgien und in die Schweiz. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 550 €
Schätzpreis: 650 €

69

FRANZ HLAVATY

Chyjice/Tschechien 1861 – 1917 München

Im Gespräch. Illustrationsvorlage für die Zeitschrift „Meggendorfer Blätter“. Tuschfederzeichnung über Bleistift.

Signiert und mit Maßangaben sowie Stempel „Drucke für Textierung“ und typographisch bezeichnetem Klebeetikett. Verso mit dem Verlegerstempel mit handschriftlichen Bezeichnungen (darunter No. „4959“) und weiterer Nummer „1190“. Auf chamoisfarbenem Vélin. 48 x 32 cm. Randbereich leicht angestaubt und fleckig. Ecken mit Nadelspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 160 €

70

FERDINAND HODLER

Bern 1853 – 1918 Genf

Kind mit Rose. Plakat zur 6. Ausstellung der Gesellschaft Schweizer Maler, Bildhauer und Architekten zur Feier ihres fünfzigjährigen Bestehens im Kunsthaus Zürich, 1915. Farblithographie über ockerfarbener Tonplatte bei Graph. Anstalt J. E. Wolfensberger, Zürich um 1915.

Mit dem Monogramm, Druckeradresse und Plakattext im Stein. Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 120 x 70 cm. Mit Bleistiftbezeichnungen in der rechten unteren Ecke. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

71

HEINRICH ADOLF VALENTIN HOFFMANN – zugeschrieben

1814 – Frankfurt/M. – 1896

Gebirgslandschaft mit Hirten und Herde auf einer Wiese. Oel auf Leinwand 1886.

Verso auf Spannrahmen in brauner Tinte bezeichnet „Hoffmann“ (signiert?) und datiert. 18,5 x 30,5 cm. Mit leichten Retuschen und Krakelüren. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 500 €

72

ANTONIO (NICOLO GASPARO) JACOBSEN

Kopenhagen 1850 – 1921 West Hoboken, New Jersey

Daniel Steinmann. Blick auf den gleichnamigen Ozeandampfer der White Cross Line bei Wellengang. Oel auf Leinwand 1879.
Sniffen 13. –

Signiert „Antonio Jacobsen“ sowie datiert und bezeichnet „NY 1879 /257 8. Av.“ 56,2 x 91,5 cm. Mit Retuschen und feinen Krakelüren. Jacobsen studierte an der Königl. Dänische Kunstakademie Kopenhagen und übersiedelte 1873 nach New York. Zuerst als Musiker tätig, wandte er sich erneut der Malerei zu und erhielt nachfolgend zahlreiche Aufträge verschiedener Schiffahrtsunternehmen. Er gehörte zu den bekanntesten Marinemalern seiner Zeit und dokumentierte eindrucksvoll die nationale, transatlantische bzw. internationale Schiffahrtsgeschichte, insbesondere den Übergang von Segel- zu Dampfschiffen. In den frühen Arbeiten verwendete er vor Allem dekorativ-flächige Formen, erst in seinen späteren Jahren gestaltete er das Bildmotiv mit betont atmosphärischen Effekten und Farbnuancen. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.800 €

73

FRIEDRICH KALLMORGEN

Altona 1856 – 1924 Grötzingen bei Karlsruhe

„Schleppkahn im Hafen“. Oel auf Holz 1890.
Nicht bei Eder. –

Mit in die frische Farbe eingeritztem Monogramm sowie verso auf Klebeetikett von fremder Hand datiert, betitelt und bezeichnet „Nachlass Friedrich Kallmorgen/Nr. A 34“. 42,5 x 52,5 cm. Bereits 1889 hatte Kallmorgen eine Medaille für sein Gemälde „Kanalbau an der Nordsee“ erhalten. Die Darstellung von Kähnen und Schiffen kehrt im Oeuvre des Künstlers immer wieder (vgl. E. G 50). Ab den 1890er Jahren wird der Hafen mit seinen ankernden Schiffen zu einem von Kallmorgens zentralen Motiven. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €

74

FRIEDRICH KALLMORGEN

Altona 1856 – 1924 Grötzingen bei Karlsruhe

Porträt eines jungen Mädchens. Oel auf Holz.
Nicht bei Eder. –

Monogrammiert „Fr. K“. 34 x 24 cm. Mit Retuschen. Kallmorgen, der v.a. für seine Landschaften, stimmungsvollen Stadtansichten und Kinderdarstellungen bekannt war, widmete sich nur selten der Porträtmalerei. Wie Eder im WVZ (S. 63) anmerkte: „Porträts schuf Kallmorgen nur selten. (…) So zeigen die Bildnisse in Öl ausschließlich Familienmitglieder.“. Das vorliegende Gemälde besticht dabei durch den Fokus auf die lieblichen und bereits jugendlichen Gesichtszüge des Mädchens. Besonders hervorzuheben ist dabei die gekonnte Kombination aus zurückhaltender Farbgebung im Hintergrund und skizzenhafter Pinselführung im Bereich des Kleides. Dieser Kontrast zur präzisen Detailarbeit im Gesicht verleiht dem Werk eine besondere Tiefe. Gerahmt. [kw]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.500 €
Schätzpreis: 2.000 €

75

GUSTAV KAMPMANN

Boppard 1859 – 1917 Bad Godesberg

Im Zwielicht (Reklameblatt für die Papierfabrik Buhl in Ettlingen) – Schwarzwaldhof im Schnee. 2 Bll. Farblithographien um 1900/1909.
Brandenburger 1456, III und 1502 (dort datiert um 1910). –

Mit dem Monogramm bzw. Namenszug im Stein sowie beide mit typographischen Bezeichnungen (darunter „Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe“) unterhalb der Darstellung. Auf Vélin. 19,5 x 25 und 17 x 23 cm. Beide am Oberrand unter Passepartoutblende montiert. Bl. 2 erschienen in „ Die Rheinlande“, Bd. 17, 1909. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 240 €

76

GUSTAV KAMPMANN

Boppard 1859 – 1917 Bad Godesberg

Aufgehender Mond. Farblithographie 1907.
Brandenburger 1497. –

Mit dem Namenszug sowie Passkreuzen an den Seitenrändern im Stein. Verso mit Stempel „Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe GmbH“ und in Bleistift von fremder Hand bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 42,8 x 57 cm. Mit schmalem Rändchen um die Einfassungslinie. Schwach gebräunt und etwas fleckig. Ecken mit Nadelspuren sowie geríng bestoßen. Erschienen als Nr. 202 beim R. Voigtländer-Verlag, Leipzig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €

77

EDMUND FRIEDRICH KANOLDT

Großrudestedt 1845 – 1904 Bad Nauheim

„Felsterrain bei Hohenstaufen“. Oel auf Leinwand, auf Karton aufgezogen 1900.
Müller-Scherf 291. –

Signiert, datiert „1. Sept. 1900“ (Datum teils nachgezogen) und ortsbezeichnet „Hohenstaufen“. Verso auf Nachlaß-Etikett in brauner Feder betitelt, datiert und bezeichnet „Nr. 100“ sowie auf dem Spannrahmen bezeichnet „Nr. 241“. 35 x 49 cm. Mit vereinzelten Retuschen und Bereibungen im Bereich der Ränder sowie kleiner Randfehlstelle. Provenienz: Nachlaß-Versteigerung Prof. Edmund Friedrich Kanoldt. H. Helbing, München, 4. 11.1907 Nr. 14. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 540 €

78

EDMUND FRIEDRICH KANOLDT

Großrudestedt 1845 – 1904 Bad Nauheim

Aus der Felsenwelt Capris. Felsiges Ufer mit Gebäude auf einer Anhöhe, im Hintergrund eine Bergkette. Bleistiftzeichnung 1870.
Müller-Scherf 438 (dort Verbleib unbekannt). –

Mit der Nachlaßnummer „438“ bezeichnet. Verso von fremder Hand bezeichnet „74/Heroische Landschaft“ und „170b“. Auf Vélin. 37,5 x 47 cm. Mit vertikalem Durchriss sowie Eckabriss links unten (beide kaum mehr sichtbar) auf dünnes Japan aufgezogen. Mit teils hinterlegten Randbeschädigungen. Provenienz: Nachlaß-Versteigerung Prof. Edmund Friedrich Kanoldt. H. Helbing, München, 4. 11.1907 aus Nr. 157 (dort 4 Bll. Bleistiftzeichnungen). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 360 €

79

YEEND KING, eigentl. HENRY JOHN YEEND KING

1855 – London – 1924

„Tissington Spires Dovedale“. Blick auf Teile der Tissington Spires genannten Kalksteinformationen in Derbyshire. Oel auf Katon.

Signiert sowie verso auf appliziertem Etikett nochmals signiert und betitelt. 37 x 27 cm. Mit kleinen Retuschen (hauptsächlich am Oberrand). King war bekannt für seine stimmungsvollen, für das Viktorianische Zeitalter typischen Landschaftsgemälde (AOW/AKL online). 1879 wurde er in die Royal Society of British Artists (RBA) gewählt, nahm regelmäßig an wichtigen Ausstellungen teil und gewann Medaillen in Paris, Berlin und Chicago. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 740 €

80

MAX KLINGER

Leipzig 1857 – 1920 Großjena bei Naumburg

Träume. Blatt III der Folge „Ein Leben“, Opus VIII. Radierung mit Aquatinta in Schwarzbraun 1883/84.
Singer 129, VII. –

Mit dem typographischen Namenszug, Blattnummer und Bezeichnung „Op. VIII“ in der Platte. Auf kräftigem Vélin. 30,3 x 17,7 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 580 €

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